Veranstaltungen im Friedensmuseum und in der Nürnberger Region

Hier geht es zur aktuellen Ausstellung des Friedensmuseums

In der folgenden Liste sehen Sie zunächst die Veranstaltungen des Friedensmuseums, sie können aber auch Gruppen auswählen, die mit dem Friedensmuseum zusammenarbeiten und hier ihre eigenen Veranstaltungen bewerben. Weiterhin ist eine Monats- bzw. Wochenauswahl aller eingetragenen Veranstaltungen ab einem wählbaren Datum möglich.
AUSWAHL:

ÜBERSICHTEN:

Do., 02.02.2017 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg

Nicht nur Reden, sondern handeln!

Karl-Heinz Klose berichtet aus dem Asylunterstützerkreis Heilsbronn:
Ca. 40 Personen unterstützen die 120 Flüchtlinge als Kontaktpersonen, mit Sprachkursen, mit Begleitung zu Ärzten, Ämtern u.a., in der Fahrradwerkstatt, im Unterricht der Grundschule, bei Vermittlung zu Sportvereinen und Freiwilliger Feuerwehr usw.. Für die monatlichen Absprachen stellt die Stadt den "Bürgertreff" zur Verfügung. Mit der hauptamtlichen Asylsozialarbeiterin des Diakonischen Werkes Windsbach ist die Kooperation optimal - so kann Integration gelingen!.

Veranstalter: Friedensmuseum - -

Fr., 17.02.2017 um 19:30 Uhr
eckstein

Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen

Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin
Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Auf Grund der Abschottungspolitik Europas haben vergleichsweise wenige von ihnen eine Chance, in Deutschland oder anderen europäischen Staaten Zuflucht zu finden. Tausende Menschen sind bisher beim Versuch ertrunken, Europa über das Mittelmeer zu erreichen. Deutschland trägt massiv Mitverantwortung an der Massenflucht. Ganz legal - mit Genehmigung der Bundesregierung und den nachgeordneten Kontrollbehörden - rüsten deutsche Waffenschmieden seit Jahren Scheindemokraten und Diktatoren hoch und stabilisieren deren Macht. Mit deutschen Kriegswaffen oder in Lizenz gefertigten Waffen wurden und werden im Nahen und Mittleren Osten sowie im Norden Afrikas schwere Menschenrechtsverletzungen begangen. Rüstungsproduzierende Unternehmen, wie Airbus (EADS), Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall, Diehl, ThyssenKrupp Marine Systems und Heckler & Koch, verdienen am Geschäft mit der Unterdrückung und dem Tod. Mit den Waffenlieferungen des Europameisters Deutschland wird Öl ins Feuer von Kriegen und Bürgerkriegen gegossen. Das Ergebnis ist augenscheinlich: Wir produzieren Flüchtlinge. Damit nicht genug. Um den Zugang zu Europa gänzlich abzuschotten und die Festung Europa zu vollenden, will Airbus (EADS) - wie rund um Saudi-Arabien bereits geschehen - zehntausende Kilometer lange Hightech-Grenzsicherungsanlagen errichten. Grässlin zeigt konkrete Handlungsoptionen auf und fordert: Die Grenzen müssen geöffnet werden für Menschen und geschlossen werden für Waffen.

Veranstalter: NEFF - Friedensmuseum - Nürnberger Friedensforum

Do., 23.02.2017 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg

Filmabend: Vom Töten leben

Wie leben Menschen in einer Stadt, in der viele ihrer Bewohner seit Generationen Kriegswaffen herstellen?
Dieser Frage geht Wolfgang Landgraeber in der schwäbischen Kleinstadt Oberndorf am Neckar nach, wo er vor dreißig Jahren - auf dem Höhepunkt der Friedensbewegung - den Dokumentarfilm "Fern vom Krieg" gedreht hatte. Was hat sich seitdem geändert? WDR 2016, 39 Min.

Veranstalter: Friedensmuseum - -

Di., 21.03.2017 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg

Die neuen Grenzen Europas – innen und außen

Seit langem patrouilliert die EU ihre Außengrenzen mit dem illusorischen Ziel, so die Migrationsbewegungen zu steuern. Doch im Laufe der letzten Jahre nehmen die Maßnahmen noch nie gesehene Dimensionen an:
Die inneren Grenzen werden verstärkt überwacht, neue Mauern errichtet und Militärmissionen bekämpfen irreguläre Migration entlang der unsichtbaren Außengrenze im Mittelmeer. Fatale Abkommen mit Herkunfts- und Transitstaaten erkennen den betroffenen Menschen zunehmend ihr Recht ab, das eigene Land zu verlassen. In diesem tödlichen Prozess der Militarisierung und Technologisierung der Migrationspolitik spielt die Bundesregierung eine aktive Rolle. Die Referntin Jacqueline Andres ist Mitarbeiterin der Informationsstelle Militarisierung e.V. in Tübingen

Veranstalter: Friedensmuseum - -


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Veranstaltungsflyer des Museums zum Ausdrucken