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Unsere aktuelle:

Kaulquappe März 2019

Nürnberg, 16.03.2019

 Liebe FriedensfreundInnen,

Seit Januar haben wir nun die Neuauflage der Ausstellung „WoW – wirksam ohne Waffen“ – aber was die wenigsten wissen: es gibt einen zweiten – ergänzenden – Teil, und den wollen wir am kommenden Dienstag, den 19. März um 18 Uhr in Rahmen unserer Jahreshauptversammlung feierlich eröffnen.

Im zweiten Tei geht es u.a. um Zivile Konfliktbearbeitung, Erfolgreicher ohne Gewalt, Mediation. Dieser Teil wird dann bis Anfang Mai zu sehen sein. Am Do., 16. Mai geht es weitermit der Ausstellung „Hiroshima mahnt – Friedensplakate von Prof. Osamu KATAOKA“. Denn in dieser Zeit ist es leider wieder wichtig geworden, an die Folgen eines atomaren Krieges zu erinnern! Entsprechend geprägt ist auch wieder unser Veranstaltungsplan zum Thema INF-Vertrag und NATO-Jubiläum.

 

Ihr Team der Kaulquappe.

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Veranstaltungen:

Di., 19.03.2019 um 18 Uhr

Vernissage: WoW – der zweite Teil

mit kleinem ImbIss – siehe Ankündigung oben.

Di., 19.03.2019 um 19 Uhr

Öffentliche Jahreshauptversammlung des Friedensmuseums e.V.


Di., 26.03.2019 um 19:30 Uhr

Einmischung erwünscht

Bei uns ist er kaum bekannt. Und doch war er einer der großen Lehrer der Gewaltfreiheit, einer der sich immer eingemischt hat und mit seinen kreativen Ideen die internationale Friedensbewegung vorangebracht hat: Alberto L’Abate (1931-2017), Soziologieprofessor in Florenz, war immer auch selbst dabei, auch wenn es brenzlig wurde wie damals in Bagdad 1991. Und seine Ideen haen uns inspiriert – weit über Italien hinaus. So steht sein pralles Leben auch für die Entwicklungsgeschichte der Friedensbewegung. Ein biografischer Abend mit Birgitta Meier .


Mi., 03.04.2019 um 19:00 Uhr
DIDF, Wiesenstraße 86, Nürnberg

70 Jahre NATO: Grund zum Jubeln?

Während Militärs und Politiker den NATO-Geburtstag feiern, sehen wir die Geschichte dieses Militärbündnisses kritisch.
Nach jahrzehntelangem, gefährlichem Wettrüsten löste die NATO sich nach dem Ausfall des bisherigen Gegners Warschauer Pakt nicht auf, sondern vergrößerte ihr Einsatzgebiet auf die ganze Welt und expandierte bis an die Grenze Russlands. Die Ausgaben sollen auf 2% des Bruttoinlandsprodukts erhöht werden, obwohl die NATO schon heute 2/3 aller Militärausgaben weltweit bestreitet. Aktuell kommt dazu die Krise durch die Kündigung des INF-Vertrags. Droht Europa ein neues atomares Wettrüsten? Darüber wollen wir diskutieren mit Lühr Henken, einem der Sprecher des Bundesausschuss Friedensratschlag in Kassel. – Gemeinsame Veranstaltung mit dem Nürnberger Friedensforum, in Kooperation mit Rosa Luxemburg Stiftung Bayern / Kurt Eisner Verein

Fr., 05.04.2019 um 16 Uhr

Erzählcafé mit Christa Schlottmann

Christa Schlottmann wird mit gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg zusammengebracht. Sie lernte den Meister bereits 1982 in München kennen und lernte bei ihm 20 Jahre.
Die Wurzeln ihres Engagements stecken tief in den Erfahrungen mit der Nazi-Diktatur. Orientierung fand sie in den 50er Jahren zwischen den Menschen, die Nazis geblieben waren – und denen die im KZ überlebt hatten. Friedensarbeit bedeutet für Christa Schlottmann:  Hinhören, Analysieren und die Suche nach dem Gemeinsamen. Das Gespräch moderiert Chris Mößner.

Mi., 10.04.2019 um 19:30 Uhr

Wie gefährlich ist die atomare Krise durch das Ende des INF-Vertrags?

Droht ein neues atomares Wettrüsten? Wie gefährlich ist verbale Kraftmeierei? Was sind die „harten Tatsachen“? Wer will neue Atomraketen in Europa? Offensichtlich eine ganze Reihe von Regierungen – und Einzelpolitiker auch bei uns.
Haben wir bis zum endgültigen Auslaufen des INF-Vertrags (Mittelstreckenraketen) im Sommer noch eine Chance? Wolfgang Nick versucht, die Fakten zu sortieren und stellt die Position der Friedensbewegung zur gefährlichen Entwicklung dar.

Mo., 22.04.2019 um 13:30 Uhr
Olof-Palme-Platz

Ostermarsch

15 Uhr Hauptkundgebung vor der Lorenzkirche mit Dr. Helmut Lohrer, IPPNW und ICAN

Di., 30.04.2019 um 19:30Uhr
CPH, Königstraße 64

Doomsday Clock warnt: Zwei Minuten vor zwölf

atomwaffenfrei.Jetzt Um den Ausstieg Deutschland aus der „nuklearen Teilha­be“ der NATO zu beschleunigen, haben sich einige Menschen entschieden, bewusst und wiederholt gegen entsprechende Gesetze zu verstoßen – trotz drohender Strafen.
122 Staaten haben im Juli 2017 einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen – bislang ohne Deutschland und andere NATO-Staaten. So werden z.B. in Büchel (Eifel) weiterhin ca. 20 US-Atomwaffen durch Flugübungen der Bundeswehr einsatz­bereit ge­halten – und darüber hinaus modernisiert. Um auf die Gefahren dieser „nuklearen Teilha­be“ Deutschlands aufmerksam zu machen, demonstrie­ren seit Jahren verschiedene Initiativen der Kampagne Bü­chel ist überall! Atomwaffenfrei­.jetzt: durch Mahnwachen, Tor-Blockaden – bis zur Störung des Flugbetriebs. Über die Mitwirkung in einer Kleingrup­pe werden Su­sanne Groß­mann und Dr. Brigitte Janus berichten: 7 Perso­nen gelang es am 23. Juli 2018, durch den Zaun auf die Start­bahn zu kommen. 10 Minu­ten lang glückte das gemein­same­ Singen und Musi­zieren mit aufgespanntem Banner „Atom­waffen abschaf­fen JETZT! – Mitein­ander in Frie­den leben“ – genügend Zeit, um damit die Be­richte ei­niger Medien zu füllen – bis Solda­ten sie zum Haupt­tor brachten. Nach Auf­nahme der Perso­nalien und anschließender Entlassung stehen nun Ge­richtsverfahren (Hausfriedensbruch) an – neue Chancen zur Skanda­lisierung von Atomwaf­fen. Referent*innen: Su­sanne Groß­mann, Dr. Brigitte Janus und Dr. Joachim Schneider, pax christi – Diözesanverband Bamberg Vor der Veranstaltung findet um 18:45 ein Friedensgebet in der Hauskapelle des CPH statt. Eintritt frei, Spende erbeten an pax christi . Gemeinsam mit akademie cph und KEB-Stadtbildungswerk Nürnberg e.V.
Veranstalter: pax christi – –

Mo., 06.05.2019 um 19:30 Uhr

Mut braucht Schutz!

Tag für Tag setzen sich Menschen weltweit für ihre Rechte und die Rechte anderer ein. Doch wer sich für Menschenrechte engagiert, wird zunehmend diffamiert, überwacht, durch repressive Gesetze an der Arbeit gehindert – manchmal sogar ermordet. Amnesty International schützt diese Menschen durch weltweite Aufmerksamkeit. Wie funktioniert das? Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der ai-Gruppe Nürnberg
Diese Veranstaltung wurde bereits im März d. J. angeboten, musste aber wg. Erkrankung der Referentin ausfallen.


Mo., 20.05.2019 um 19:30 Uhr
Der Veranstaltungsort wird rechtzeitig auf unserer Webseite bekanntgegeben.

Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren

Referent: Andreas Zumach, Journalist, Genf – Menschen, Gruppen und Vereine, die sich für die Verwirklichung der Menschenrechte in Palästina engagieren, werden in den letzten Jahren zunehmend unter Druck gesetzt, mitunter sogar des Antisemitismus bezichtigt. Dabei werden pauschale Vorwürfe meist per Mail nicht an die Gruppen selbst, sondern in der Regel an Vermieter, tatsächliche oder vermeintliche Vorgesetzte, kirchliche oder kommunale Amtsinhaber gerichtet. Bereits dies zeigt den autoritären Charakter und das fehlende Demokratiebewusstsein der Beschwerdeführer.
Spätestens seit 2018 geriet auch der kritische Journalist Andreas Zumach in den Fokus der selbsternannten Verteidiger Israels. Veranstaltungen wurden verboten oder zumindest unter Bedingungen gestellt. Unterstellungen und Diffamierungen wurden öffentlich geäußert, die daraufhin erfolgten Unterlassungserklärungen dann aber unterzeichnet. Der öffentliche Schaden grenzt an Rufmord und ist damit nicht aus der Welt. Der Veranstaltungsort wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Veranstalter: NEFF – Friedensmuseum –

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Statt Schule mal ins Museum

Statt Schule mal ins Museum

Das war ein lebhafter Vormittag am letzten Freitag im Museum. Anläßlich eines „Lesetages“ kamen 14 SchülerInnen der 10. Klasse und einer Lehrerin der Adolf-Reichwein-Schule in Nürnberg ins Friedensmuseum um bekannte und unbekannte Texte zu lesen und gemeinsam zu analysieren. Da tauchten Namen wie Geschwister Scholl,  Martin Luther King, PazifistInnen der 50er Jahre  und Heinrich Böll auf. Was haben sie alle …

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Wer hat den INF-Vertrag gebrochen?

Wer hat den INF-Vertrag gebrochen?

Die USA haben am 1. Februar 2019 den INF-Vertrag suspendiert, Russland hat einen Tag darauf ebenfalls gekündigt. Wenn sonst nichts passiert, wird er in 6 Monaten, also zum 2. August 2019 für beide Seiten beendet sein. Dann könnten beide, ohne vertragliche Begrenzung, landgestützte Mittelstrecken-Raketen oder Marschflugkörper (Reichweite 500 bis 5500km) stationieren, wo immer sie wollen, auch in Europa. Ist es …

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Die Welt am Abgrund: es ist 2 Minuten vor 12!

Die Welt am Abgrund: es ist 2 Minuten vor 12!

Wieder einmal haben die Wissenschaftler des amerikanischen „Bulletin of the Atomic Scientists“ in einer weltweit beachteten Zeremonie in Washington die Doomsday-Clock gestellt: 2 Minuten vor 12. 

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Ein neuer Büchertipp

Revolution als Realpolitik: Ernst Meyer (1887-1930)

Revolution als Realpolitik: Ernst Meyer (1887-1930)

Das Jahr 1914 lässt uns nicht in Ruhe! Wie kam es zur Zustimmung der SPD zu den Kriegskrediten – und vor allem, wie organisierten sich die Kriegsgegner*innen? Einer dieser Kriegsgegner war Ernst Meyer (1887-1930), ein Schüler Rosa Luxemburgs, studierter Nationalökonom und Psychologe. 1914 war er Vorwärts-Redakteur – doch dem SPD-Vorstand ging seine Kriegsgegnerschaft zu weit, er entließ ihn 1915 satzungswidrigerweise …

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Mo. von 17-19, Mi von 15-17 Uhr und am 1. Samstag im Monat von 15-17 Uhr

Ihre Redaktion der Kaulquappe des Friedensmuseums Nürnberg

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