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Unsere aktuelle: Kaulquappe Februar 2017






Kaulquappe Februar 2017



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Nürnberg, [date:d]. [date:mtext] [date:y]

 Liebe FriedensfreundInnen,

heute kommt nur eine Kurzausgabe der Kaulquappe, weil wir noch für eine wichtige Veranstaltung – zum Erzählcafè am Fr., 24.2., einladen wollen. (Näheres siehe unten). Zum Filmabend am Do., 23.2., hat sich übrigens der Regisseur Wolfgang Landgraeber persönlich zum Gespräch angesagt!!!

Ansonsten freuen wir uns, dass in den letzten Wochen zwei bemerkenswerte Artikel über das Friedensmuseum in den Nürnberger Nachrichten zu lesen waren. Einmal im Hauptteil der Zeitung, ein zweiter, sogar ganzseitig im lokalen Nürnberg-Teil, dem Stadtanzeiger, der in der Region nicht zu lesen ist. Klicken Sie einfach auf die Links.

Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind: Gehen Sie auf unserer Webseite unter Recherche – Zeitdokumente, dann können Sie in unserer Datenbank nach interessanten Dokumenten stöbern. Im Aufbau haben wir hier eigene Bereiche, in denen nach Postkarten, Plakaten, Buttons und Transparenten recherchiert werden kann. Hierzu haben sich begeisterte Fotografen bei uns gemeldet, die uns die einzelnen Objekte ablichten, um sie dann nach und nach in unsere Datenbank einzupflegen. Seien Sie neugierig und scheuen Sie sich nicht, wenn hier mal was nicht klappt, uns eine eine Mail zu schreiben.

Nicht zuletzt freuen wir uns, dass wir dem NEFF mit seinen Arbeitsgruppen bei uns im Museum Asyl bieten können, nach dem unsäglichen Rausschmiss aus ihrem seit langen Jahren angestammten Domizil des ecksteins.

Schöne erste Frühlingstage wünscht

Ihr Team der Kaulquappe

Unsere aktuellen Veranstaltungen

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Do., 23.02.2017 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Filmabend: Vom Töten leben
Wie leben Menschen in einer Stadt, in der viele ihrer Bewohner seit Generationen Kriegswaffen herstellen?
Dieser Frage geht Wolfgang Landgraeber in der schwäbischen Kleinstadt Oberndorf am Neckar nach, wo er vor dreißig Jahren – auf dem Höhepunkt der Friedensbewegung – den Dokumentarfilm „Fern vom Krieg“ gedreht hatte. Was hat sich seitdem geändert?
WDR 2016, 60 Min. Nach dem Film wird der Regisseur Rede und Antwort stehen..
Veranstalter: Friedensmuseum – –
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Fr., 24.02.2017  16-18 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Erzählcafé: Flucht aus Bosnien
Während des Krieges im ehemaligen Jugoslawien Anfang der 90er Jahre flüchteten Sabina und Nevsad Basic mit ihren beiden Kindern nach Nürnberg zu Verwandten. Viele Flüchtlinge fanden hier Aufnahme, wurden von kirchlichen Gruppen und Privatpersonen unterstützt.
Ein breites Netzwerk kümmerte sich, fuhr Transporte in die Kriegsregion und stellte mittels „Verpflichtungserklärung“ die Aufnahme der vom gewaltsamen Tod bedrohten Menschen sicher. Nach Ende des Krieges, mit dem Dayton-Abkommen am 15.12.1995, kehrten die meisten mehr oder weniger freiwillig in die nun geteilte Heimat zurück. Familie Basic ist es als einer von wenigen gelungen, in Nürnberg bleiben zu dürfen. Längst sind sie und ihre Kinder hier integriert. Wir hören von ihren Erfahrungen. Moderation: Chris Mößner.

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Di., 21.03.2017 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Die neuen Grenzen Europas – innen und außen
Seit langem patrouilliert die EU ihre Außengrenzen mit dem illusorischen Ziel, so die Migrationsbewegungen zu steuern. Doch im Laufe der letzten Jahre nehmen die Maßnahmen noch nie gesehene Dimensionen an:
Die inneren Grenzen werden verstärkt überwacht, neue Mauern errichtet und Militärmissionen bekämpfen irreguläre Migration entlang der unsichtbaren Außengrenze im Mittelmeer. Fatale Abkommen mit Herkunfts- und Transitstaaten erkennen den betroffenen Menschen zunehmend ihr Recht ab, das eigene Land zu verlassen. In diesem tödlichen Prozess der Militarisierung und Technologisierung der Migrationspolitik spielt die Bundesregierung eine aktive Rolle. Die Referntin Jacqueline Andres ist Mitarbeiterin der Informationsstelle Militarisierung e.V. in Tübingen

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Hier Beiträge, die zuletzt auf unserer Webseite eingestellt wurden.

aus dem Blog „atomwaffenfrei“:

Nach schlappen 71 Jahren…

Heute ist der 24. Januar – ein Jahrestag, der nur den wenigsten bekannt sein dürfte. Heute vor 71 Jahren hat die Generalversammlung der kurz zuvor gegründeten Vereinten Nationen ihre allererste Resolution verabschiedet. Unter dem Titel » Establishment of a Commission to Deal with the Problems Raised by the Discovery of Atomic Energy« und unter Verweis auf „die Probleme durch die Entdeckung der Atomenergie und damit verbundener Angelegenheiten“ (gemeint sind die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki wenige Monate zuvor) beschlossen die Diplomaten in Resolution A/RES/1(I) einstimmig, eine Kommission einzurichten.

Mehr…

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Mo. von 17-19, Mi von 15-17 Uhr und am 1. Samstag im Monat von 15-17 Uhr

Ihre Redaktion der Kaulquappe des Friedensmuseums Nürnberg

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