Offener Brief an die BT-KanddatInnen im Wahlkreis Nürnberg

mit den nachstehenden Fragen hat das Friedensmuseum Nürnberg die Nürnberger BundestagskandidatInnen angeschrieben. 1. Völkerrechtlicher Vertrag zur Ächtung der Atomwaffen, als Schritt auf dem Weg zu ihrer vollständigen Abrüstung Wir fragen Sie: Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Deutschland diesem Vertrag beitritt? 2. Abzug statt „Modernisierung“ der in Deutschland stationierten Atomwaffen Wir fragen Sie: Werden Sie dafür eintreten, dass diese Atomwaffen nicht „modernisiert“, sondern aus Deutschland abgezogen werden? 3. Stopp des Rüstungsexports durch ein Verbot im Grundgesetz – Ende der deutschen Beteiligung am Geschäft mit dem Tod! Wir fragen Sie: Setzen Sie sich dafür ein, dass der Export von „Kleinwaffen“ völlig verboten wird, einschließlich Munition und Produktionslizenzen? Unterstützen Sie die Kampagne für ein Rüstungsexportverbot im Grundgesetz? Hier das ausführliche Anschreiben: Offener Brief BT-Wahl Und hier die bisher eingegangenen Antworten: Offener Brief BT-Wahl Antwort Grüne Müller Offener Brief BT-Wahl Antwort Grüne Walthelm Offener Brief BT-Wahl Antwort Linke Offener Brief BT-Wahl Antwort SPD Offener Brief BT-Wahl Antwort ÖDP Foster Offener-Brief-BT-Wahl-Antwort-CSU-Frieser

Besuch in Jagel bei der Friedenslaute

Es hatte sich gut getroffen: unsere Urlaubspläne an der Schlei in Schleswig-Holstein und die Aktion der Lebenslaute unter dem Motto: „Von Bass bis Sopran – Gemeinsam gegen Rüstungswahn“. Rechtzeitig machten wir uns am 21.8.2017 auf um beim Konzertbeginn um 11 Uhr dabei zu sein. Immer mit dem Blick nach oben: wird wenigstens heute mal der Regen ausbleiben, nach den letzten nassen Tagen? Schon in den vergangenen Tagen haben wir immer wieder mitbekommen, dass die Flüge von Transportmaschinen sowie von Kampfflugzeugen über das (fast) verträumte Land an der Schlei lärmintensiv die Ruhe störten. Auch den Anwohner inclusive das Bürgermeisters unseres Urlaubortes war es schon aufgefallen. Da wurde ein Luftwaffenstützpunkt der Bundeswehr in dem US-Bundesstaat New Mexico einfach nach Jagel verlegt, zusammen mit dem Lärm. Da kommt die Lebenslaute gerade richtig. Interessant war, dass am kommenden Wochenende wegen eines Riesenrades bei einem Konzert in der Nachbarschaft der Flugbetrieb eingestellt werden soll. Also baut lieber Riesenräder gegen Rüstungswahn? Der Regen hielt sich zurück, wir bekamen gerade noch einen Parkplatz und freuten uns über die zahlreichen Gäste. Wir machten uns hier und da bekannt: „Na klar: das Friedensmuseum – da gibt es doch die Kaulqauppe!“ Das Konzert war super und Kulisse bizarr: alte Kampfmaschinen der Miltärs hinter dem Zaun, davor bunte Transparente u.a. von der mitorganisierenden DFG-VK. Auf unsere YouTubeseite habe ich einige Mitschnitte hochgeladen. Dabei hat uns ganz besonders das „Sag Nein!“ von Frederic Rzewski gefallen. Es ist u.a. eine Vertonung von Texten von Wolfgang Borchert und Kurt Tucholsky. Leider hatten wir noch einen längeren Weg vor uns in Richtung Heimat, so dass wir nach nachdenklichen und bereichernden 90 Minuten und verabschienden mussten. Apropos Lebenslaute: Diese Aktionsgruppe ist mit seinen künstlerichen Beträgen in unserer aktuellen Ausstellung „Da Schau Her!“ mit eine bunten Tafel vertreten. Am 11. September öffnet das Museum wieder in der Kaulbachstraße, eine gute Gelegenheit mehr über der Lebenslaute und anderen kreativen Gruppen zu erfahren. Elke und Siegfried Haben Sie auch einen kurzen Bericht mit Bildern über eine Aktion, die Sie miterlebt haben? Schreiben Sie uns, dann könnten wir sie hier veröffentlichen.